AGB

Gel­tungs­be­reich

Diese Auf­trags­be­din­gun­gen gel­ten für Ver­träge zwi­schen dem Über­set­zer und sei­nen Auf­trag­ge­bern, soweit nicht etwas ande­res aus­drück­lich ver­ein­bart oder gesetz­lich unab­ding­bar vor­ge­schrie­ben ist.

All­ge­meine Geschäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers sind für den Über­set­zer nur ver­bind­lich, wenn er sie aus­drück­lich aner­kannt hat.

Umfang des Übersetzungsauftrags

Die Über­set­zung wird nach den Grund­sät­zen ord­nungs­ge­mä­ßer Berufs­aus­übung sorg­fäl­tig aus­ge­führt. Der Auf­trag­ge­ber erhält die ver­trag­lich ver­ein­barte Aus­fer­ti­gung der Übersetzung.

Mit­wir­kungs– und Auf­klä­rungs­pflicht des Auftraggebers

Der Auf­trag­ge­ber hat den Über­set­zer recht­zei­tig über beson­dere Aus­füh­rungs­for­men der Über­set­zung zu unter­rich­ten (Über­set­zung auf Daten­trä­gern, Anzahl der Aus­fer­ti­gun­gen, Druck­reife, äußere Form der Über­set­zung etc.). Ist die Über­set­zung für den Druck bestimmt, hat der Auf­trag­ge­ber dem Über­set­zer einen Kor­rek­tur­ab­zug zu überlassen.

Infor­ma­tio­nen und Unter­la­gen, die zur Erstel­lung der Über­set­zung not­wen­dig sind, hat der Auf­trag­ge­ber unauf­ge­for­dert und recht­zei­tig dem Über­set­zer zur Ver­fü­gung zu stel­len (Glossare des Auf­trag­ge­bers, Abbil­dun­gen, Zeich­nun­gen, Tabel­len, Abkür­zun­gen etc.).

Feh­ler, die sich aus der Nicht­ein­hal­tung die­ser Oblie­gen­hei­ten erge­ben, gehen nicht zu Las­ten des Übersetzers.

Män­gel­be­sei­ti­gung

Der Über­set­zer behält sich das Recht auf Män­gel­be­sei­ti­gung vor. Der Auf­trag­ge­ber hat Anspruch auf Besei­ti­gung von mög­li­chen in der Über­set­zung ent­hal­te­nen Män­geln. Der Anspruch auf Män­gel­be­sei­ti­gung muss vom Auf­trag­ge­ber unter genauer Angabe des Man­gels gel­tend gemacht werden.

Im Falle des Fehl­schla­gens der Nach­bes­se­rung oder einer Ersatz­lie­fe­rung leben die gesetz­li­chen Gewähr­leis­tungs­rechte wie­der auf, sofern nicht eine andere Ver­ein­ba­rung getrof­fen wurde.

Haf­tung

Der Über­set­zer haf­tet bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit und Vor­satz. Die Haf­tung bei leich­ter Fahr­läs­sig­keit tritt nur bei Ver­let­zung ver­trags­we­sent­li­cher Pflich­ten ein.

Berufs­ge­heim­nis

Der Über­set­zer ver­pflich­tet sich, Still­schwei­gen über alle Tat­sa­chen zu bewah­ren, die ihm im Zusam­men­hang mit sei­ner Tätig­keit für den Auf­trag­ge­ber bekannt werden.

Ver­gü­tung

Die Ver­gü­tung ist sofort nach Abnahme der geleis­te­ten Über­set­zung fäl­lig. Die Abnah­me­frist muss ange­mes­sen sein.

Der Über­set­zer hat neben dem ver­ein­bar­ten Hono­rar Anspruch auf die Erstat­tung der tat­säch­lich ange­fal­le­nen und mit dem Auf­trag­ge­ber abge­stimm­ten Auf­wen­dun­gen. Der Über­set­zer kann bei umfang­rei­chen Über­set­zun­gen den Vor­schuss ver­lan­gen, der für die Durch­füh­rung der Über­set­zung objek­tiv not­wen­dig ist. In begrün­de­ten Fäl­len kann er die Über­gabe sei­ner Arbeit von der vor­he­ri­gen Zah­lung sei­nes vol­len Hono­rars abhän­gig machen.

Ist die Höhe des Hono­rars nicht ver­ein­bart, so ist eine nach Art und Schwie­rig­keit ange­mes­sene und übli­che Ver­gü­tung geschul­det. Hier­bei gel­ten min­des­tens die im Gesetz über die Ent­schä­di­gung von Zeu­gen und Sach­ver­stän­di­gen auf­ge­führ­ten Sätze als ange­mes­sen und üblich.

Eigen­tums­vor­be­halt und Urheberrecht

Die Über­set­zung bleibt bis zur voll­stän­di­gen Bezah­lung Eigen­tum des Über­set­zers. Bis dahin hat der Auf­trag­ge­ber kein Nutzungsrecht.

Der Über­set­zer behält sich sein Urhe­ber­recht vor.

Anwend­ba­res Recht

Für den Auf­trag und alle sich dar­aus erge­ben­den Ansprü­che gilt deut­sches Recht.

Die Wirk­sam­keit die­ser Auf­trags­be­din­gun­gen wird durch die Nich­tig­keit und Unwirk­sam­keit ein­zel­ner Bestim­mun­gen nicht berührt.